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Immer mal wieder setze ich mich mit dem Maya- Kalender auseinander und heute bekam ich den Hinweis, mir das Horoskop für das bekannte Datum einmal auf meinem Notebook anzusehen.

Ich ging über das Sarastro- Programm, da es sich durch größere Genauigkeit auszeichnet- und staunte. Sicherlich ist Seth nicht der Schöpfung repräsentativste Ort, aber da ich in Seth lebe und alle Planeten, die aus Sicht unseres Heimatplaneten weiter entfernt sind als die persönlichen Planeten eh auch von Seth aus in einem größeren Kontext gesehen werden können, hielt ich es für vertretbar.

Das, was mich in Erstaunen versetzte, ist ein Yod. Ein Yod besteht aus zwei Quincunxen, die als Aspekte der Sehnsucht verstanden werden, und einem Sextil.

In der astrologischen Literatur wird das Yod auch als „göttlicher Zeigefinger“ bezeichnet, der eine für den Horoskopeigner zwingende Botschaft enthält.

Nun ist in diesem Fall die Eignerin des Horoskops sozusagen der Maya- Kalender und die zu dem Yod gehörenden Planeten geben mir Aufschluss über das anstehende Datum, welches nun immer mehr in greifbare Nähe rückt.

Die Spitze des Yods, als der Punkt, auf den der göttliche Finger zeigt, ist Jupiter und Jupiter steht in einer Konjunktion von 2°49 mit Lilith, die vieler Orten als die große Göttin im Horoskop bezeichnet wird. Die Planeten, und somit auch die Spitze des Yods, stehen in den Zwillingen. Das Zeichen Zwillinge steht für schnelle Inspiration und wechselnde Einflüsse; es ist ein Luftzeichen; in Verbindung mit Jupiter steht da eine Art der Inspiration an, die absolut grenzüberschreitend sein kann und aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, das intensive Jupiter- Einflüsse auch durchaus in die Bereiche des nicht benennbaren, des spirituellen führen können.

Der Fingerzeig kann auf einen Dimensionswechsel oder Sprung hindeuten. Etwas, was die Lilith sicherlich fördert, denn bekanntermaßen legt sie gerne den Finger in die Wunde und zeigt auf, was nicht in Ordnung ist. Und sie hat kein Problem damit, sich aus irgendetwas oder von irgendjemandem zu lösen, denn „faule Kompromisse“ mag sie gar nicht. Und gehe ich davon aus, das Lilith die große Göttin im Horoskop symbolisiert, wird sie gemeinsam mit Jupiter dazu bereit sein eine weiträumige und großzügige Inspiration durchzuführen.

So kann es unter diesem Aspekt auch zu kollektiven Entscheidungen kommen, die von einem lilithschen Einfluss geprägt sind.

Die beiden anderen, an dem Yod beteiligten Planeten, sind Spannenderweise Saturn im Skorpion und Pluto im Steinbock. Diese beiden kollektiven und intensiven Planeten stehen in Rezeption; das bedeutet, das Pluto sich im Heimatzeichen des Saturn befindet und Saturn sich im Heimatzeichen des Pluto. Diese Rezeption tritt bereits einige Zeit vor der Bildung des Yod auf.

Pluto als Herrscher der Unterwelt wird bereits Ende 2008 endgültig seine Position im Steinbock beziehen, während Saturn erst Anfang Oktober 2012 die Rezeption komplett macht, in dem er in den Skorpion geht.

Saturn steht für die weltliche Macht, für Gesetz und Ordnung, für die Regeln einer Gesellschaft und für Autoritätspersonen wie Eltern, Lehrer, Richter usw. Im Skorpion wird es genau um diese Themen gehen, wie immer bei Saturn. Allerdings wird die skorpionische Qualität dem Saturn eine Tiefe geben wo er sicherlich erstmal schauen muss, ob er die überhaupt vertragen kann. Oder ob ihm nicht plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird, wenn der plutonische Schlund sich auftut, der Gott der Unterwelt ein tiefes Lachen erklingen lässt und sich sicherlich gerne und mit gewisser Genugtuung anschaut, wie Saturn´s Mauern zusammenbrechen. Denn ohne festen Boden haben auch Saturn´s Mauern keinen Halt mehr und entweder stattet sich Saturn ungewöhnlicher Weise mit Flexibilität aus, die wirklich nicht seine Stärke ist, oder die Mauern, also der Halt (ob sinnvoll oder nicht überlasse ich der/dem Leser/in) werden einfach zusammenbrechen.

Es bleibt wirklich abzuwarten, wie der Pluto im Steinbock ab 2008 bereits an diesen Themen arbeiten wird und so gibt Pluto uns Zeit, uns bereits auf anstehende Umbrüche einzustellen. Pluto im Steinbock kann dafür sorgen, dass uns als „normale Bürger“ Hintergründe der einzelnen Systeme bekannt werden, die wir bis jetzt nicht annähernd erahnt haben. Und er kann uns auch gut zeigen, welche Abgründe tatsächlich in einer nach Außen hin strahlend und blitzend präsentierten Gesellschaft schwelen.

Im Skorpion und bei Pluto geht es immer um Macht; das ist das vorrangige Thema und so werden wir vielleicht endlich erkennen, welche Masken die Macht trägt und das unendlich viele, angeblich bedauernswerte Menschen in keiner Weise bedauernswert sind, sondern eben ein plutonisch, saturnisches Thema haben. Da kann ein klarer Umgang mit Saturn helfen sich darüber klar zu werden, was überhaupt tatsächlich an einem Tag von 24 Stunden in einem menschlichen Körper bewältigt werden kann.

Nachdem mir Dank des Hinweises des Maha Cohan klar wurde, das auch für die Inkarnation der besonderen Seelen, die ab 1951 auf Gaia inkarniert sind, die Position des Saturn eine überaus wichtige Rolle spielte, sollten wir ihm als Hüter der Schwelle den nötigen Respekt entgegenbringen. Damit meine ich nicht eine Hörigkeit oder Bravheit Vorgesetzten und Lehrern gegenüber, sondern der gebührende Respekt vor den kosmischen Regeln und vor allem vor den Regeln Gaia´s, der wunderbaren Schöpfung, in der wir derzeit leben.

Ich hoffe für uns alle und für diese Schöpfung, dass der 21.12.2012 ein Schritt ins Licht und zur Anhebung des Bewusstseins wird; viele wunderbare Schritte haben wir bereits getan und Jupiter in Konjunktion mit Lilith in den Zwillingen kann für uns eine wirklich großartige Konstellation werden, die dazu beitragen kann, den Weltfrieden zu stabilisieren und ein harmonisches Gleichgewicht für uns und Gaia in diesem wunderbaren Kosmos herbeizuführen.

Der Planet Neptun, der unsere Träume und Visionen trägt, bildet zu der Zeit einen harmonischen Aspekt zur Sonne und da laut Maya- Kalender an diesem Tag die Sonne unseres Universums in direktem Kontakt zur Zentralsonne stehen soll, sieht es für mich aus, als wenn eine spirituelle Tür geöffnet wird. Neptun selber steht an diesem Tag auf 0° Fische, seinem eigenen Zeichen und dem Zeichen des vergangenen Jahrtausends. Zu Beginn des vergangenen Jahrtausends inkarnierte ein wunderbarer Avatar, Jesus Sananda, und brachte eine Botschaft der Entwicklung und des Friedens.

In dem Zeichen Fische geht es um Spiritualität, Vertrauen, Mitmenschlichkeit und Erkenntnis der großen kosmischen Regeln und Zusammenhänge.

Chiron, das Bindeglied zwischen Saturn und Uranus, befindet sich 5° von Neptun entfernt, ebenfalls im Zeichen der Fische und steht in einem harmonischen Aspekt zu Saturn (s.o.)

Chiron in Verbindung mit Neptun in den Fischen weist auf Heilung der verletzten Seele hin, auf Vertrauen und auf bereichernde spirituelle Erkenntnisse.

Die genaue Konjunktion zwischen Neptun und Chiron findet bereits 2010 statt und ich nehme an, dass die sich ausbreitende Auseinandersetzung mit dem „wahren Jesus“ und die Verbindung zu Jesus Sananda ohne die Restriktiven einer religiösen Vereinigung oder Sekte bereits Vorläufer dieser Konstellation sind.

Immer mehr Menschen erkennen und spüren den wahren Wert dieses großartigen Lehrers und seiner Lehre und haben sich auf die Suche nach der Wahrheit begeben.

Und wie er selber sagte, wird nur die Wahrheit uns heilen. Wie wunderbar ist für mich der Gedanke, das diese gesamte Schöpfung Heilung und Frieden erfährt und die Göttin sich gemeinsam mit ihrem geliebten Gott voller Freude über uns und die Schöpfung ergießt und uns einhüllt in Lachen, Liebe, Frieden und Erkenntnis.

Gerne gehe ich jetzt noch auf Uranus im Widder ein, denn auch Uranus ist ein transpersonaler Planet, der sich außerhalb der saturnischen Grenze bewegt.

Uranus wird das Zeichen Fische im März 2011 verlassen und sich in den Widder begeben; er wandert sozusagen von dem kollektiven in den persönlichen Raum. Widder ist das Zeichen des Neubeginns; hat sich in dem Zeichen der Fische vieles aufgelöst kann es nun unter Uranus` Einfluss neu erschaffen werden. Im Widder zum Zeitpunkt der Frühlings- Tag- und- Nacht- Gleiche beginnt die Saat in der Erde aufzugehen, um sich dem Licht entgegen zu strecken und mit Uranus im Widder ist Erneuerung angesagt; im Kleinen wie im Großen.

Immer wieder erzählen Menschen mir von der tiefen und großen Sehnsucht, die in ihnen rumort und wie Lady Portia sagt, ist genau diese Sehnsucht unsere Triebfeder, die uns dazu bringt, uns erinnern zu wollen und weiter zu suchen. Diese Sehnsucht nach tiefer innerer Ruhe und Zufriedenheit, nach der kosmischen Geborgenheit und nach Liebe, ist die Triebfeder, die viele von uns immer wieder veranlasst hat, Fragen zu stellen und auch bei negativen Antworten und Argumenten nicht aufzugeben.

Nutzen wir die Zeit bis 2012 um uns einmal zu dieser Sehnsucht zu gratulieren und sie mit Liebe und Freude anzunehmen als kosmisches Geschenk, denn diese Sehnsucht hat ermöglicht, was wir derzeit bereits erleben dürfen und sie wird uns weiter führen.

Auf die persönlichen Planeten gehe ich in diesem Zusammenhang ganz bewusst nicht ein; da bitte ich die Leserin und den Leser um Nachsicht und Einsicht.

Ich würde mich freuen, wenn dir diese kleine Abhandlung gefällt und vielleicht sogar dazu beiträgt, weiterhin voller Freude und Liebe deinen Weg zu gehen.

Petra Aiana